31. Literatur Tage Lauf: LesArt 2026
Herzlich willkommen zu den 31. Literatur Tagen Lauf!
Der Kartenvorverkauf beginnt am 01. Oktober 2026.
Die 31. Literatur Tage Lauf: LesArt 2026 sind Teil der Fränkischen Literaturtage LesArt in Kooperation der Städte Ansbach, Lauf und Schwabach.

So, 8.11.2026, 18 Uhr
Denis Scheck: Schecks Bestsellerbibel
Lesung & Gespräch
Deutschlands bekanntester Literaturkritiker schreckt auch vor deutlichen Urteilen nicht zurück. Doch wie findet man zur Literatur? Warum Lesen? Machen uns Bücher zu besseren Menschen? Von der Frage, wie man sich in ein Buch verliebt, bis hin zur Bedeutung von Literatur in Zeiten der Einsamkeit –eine literarische Zeitreise durch die Höhen und Tiefen der deutschen Leselandschaft.
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„Gerade jetzt ist Kritik wichtiger denn je – nicht nur in der Literatur“, sagte Deutschlands bekanntester Literaturkritiker im Juli 2026 der Kölnischen Rundschau. Sie könne die Welt und das eigene Denken schärfen.
Denis Scheck liebt das Lesen. Er liest überall, sogar in der Sauna. Seine Begeisterung für Literatur hat er zum Beruf gemacht. Bereits im Alter von 13 Jahren gründete er eine eigene literarische Agentur. Er ist als literarischer Übersetzer tätig, als Herausgeber – und als Kritiker in Radio und Fernsehen. Seit 2003 moderiert er die Büchersendung „Druckfrisch“ im Ersten und schreckt dort auch vor deutlichen Urteilen nicht zurück.
„Schecks Bestsellerbibel“ lehrt, wie man Spreu von Weizen, Säue von Perlen unterscheidet – und stiftet die Zehn Gebote des Lesens. Wie findet man zur Literatur? Warum Lesen? Machen uns Bücher zu besseren Menschen? Von der Frage, wie man sich in ein Buch verliebt, bis hin zur Bedeutung von Literatur in Zeiten der Einsamkeit – Denis Scheck nimmt uns mit auf eine literarische Zeitreise durch die Höhen und Tiefen der deutschen Leselandschaft.
Moderiert von Dr. Ina Gombert (Stadtbücherei Lauf).


9.11.-23.12.2026, Stadtbücherei Lauf
Mit Stift und Flügeln für den Frieden: Das Friedenstier
Ausstellung
Friedenstauben kennt jeder. Aber warum sollte eigentlich nur die Taube ein Friedenstier sein? Die Ausstellung zeigt 20 Illustrationen aus dem Buch „Das Friedenstier“ und beweist: Auch Kängurus, Kröten, Löwen & Co. eignen sich als Botschafter für den Frieden. Dazu gibt es Gedanken, Gedichte und Geschichten, die Hoffnung auf eine friedlichere Welt machen.
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Kostenfrei zu besichtigen während der Öffnungszeiten der Stadtbücherei Lauf.
Weitere Infos: www.stadtbuecherei-lauf.de und (09123) 1844040

Mo, 9.11.2026, 19.30 Uhr
Kneipenquiz-Special: Literatur
Wer kennt sich aus in der Welt der Literatur? Man muss kein Profi sein – ob Vielleserin, Literaturfan oder Gelegenheitsquizzer: Beim Kneipenquiz steht der Spaß im Vordergrund. Gespielt wird in Teams von 4 bis 6 Personen.
Moderiert von Bernd Weller (arteschock e.V.).
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Veranstaltungsort: Stadtbücherei Lauf, Turnstr. 11
Startgebühr: 5 € (vor Ort in bar zu zahlen)

Di, 10.11.2026, 19.30 Uhr
Thomas Hettche: Liebe
In das größte aller Gefühle taucht Thomas Hettche ein in seinem aktuellen Roman: „Liebe“. Zärtlich und voller Leidenschaft erzählt er von einer späten und umso unbedingteren Liebe. Erzählerisch nähert er sich ihrem Wesen, ihrem Wunder und ihrem Abgrund.
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„Der erste Satz ist wie das In-See-Stechen“, erklärt Thomas Hettche, der als herausragender Stilist und einer der bedeutendsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren mit Büchern wie „Pfaueninsel“, „Herzfaden“ und „Der Fall Arbogast“ bekannt wurde.
Für seinen aktuellen Roman „Liebe“ hat er einen Ton gefunden für die gleichzeitige Schönheit und Unheimlichkeit des größten aller Gefühle. Zärtlich und voller Leidenschaft erzählt er von einer späten und umso unbedingteren Liebe. Erzählerisch nähert er sich ihrem Wesen, ihrem Wunder und ihrem Abgrund. „Liebe ist eines jener seltenen Wörter, die uns auffordern zu tun, was sie bezeichnen.“ – Mit diesem ersten Satz sticht der Roman in See…
Max und Anna stehen im letzten Drittel ihres Lebens. An den Blitzschlag der Liebe glauben sie eigentlich beide nicht mehr. Bis sie sich bei einem Sommerfest an der Ostsee begegnen. Ab diesem Abend ist ihre Welt nicht mehr dieselbe. Es ist eine Liebe, die nicht sein darf: Anna ist verheiratet und will ihre Ehe nicht aufgeben, doch die Anziehung zwischen Max und Anna wird immer stärker.
„Ein Wunder von einem Roman.“ (Denis Scheck)
Moderiert von Dr. Ina Gombert (Stadtbücherei Lauf).


Mi, 11.11.2026, 16 Uhr
Ute Krause: Herwig und Elsie – Wo ist der große Zauberer?
Was haben die Muskeltiere, die Moffels und Minus Drei gemeinsam? Es gibt sie in Büchern, sie sind Filmstars und sie wurden erfunden von Ute Krause. Ihr neues Buch heißt „Herwig und Elsie“. Der Zauberhase und die Elefantendame sind auf der Suche nach ihren verschwundenen besten Freunden. Ein witziges Abenteuer mit ganz viel Zauberei! Vorlesespaß für alle ab 5 Jahren.
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„Oft habe ich zu einem Text plötzlich ein Bild im Kopf, und dann zeichne ich es einfach ab“, verrät Ute Krause. So sind im Laufe der Zeit viele Figuren entstanden und einige sind inzwischen sogar Filmstars – die Muskeltiere, die Moffels, Minus 3.
Ute Krause ist eine der bekanntesten deutschen Kinderbuchautorinnen, außerdem Illustratorin, Drehbuchautorin und Regisseurin. Ihre Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und für das Fernsehen verfilmt.
In ihrem neuen Bilderbuch für Kinder ab 5 Jahren lernen wir den Hasen Herwig und die Elefantendame Elsie kennen. Herwig ist ein Zauberhase, der jahrelang vom Zauberer Hokus van Pokus in den Hut hinein- und wieder herausgezaubert wurde. Doch plötzlich ist Hokus weg – und mit ihm der wichtigste Mensch in Herwigs Leben. Auch Elsie sucht ihren besten Freund, der wurde nämlich an einen anderen Zoo abgegeben. Der Hase und die Elefantendame beschließen, sich gemeinsam auf die Suche zu machen. Auf ihrem Weg finden sie viele Abenteuer und eine tiefe Freundschaft.
Ein witziges Abenteuer zum Vorlesen mit ganz viel Zauberei!


Mi, 11.11.2026, 19.30 Uhr
Helga Schubert: Luft zum Leben & Die Woche danach
Lesung & Gespräch
Die Schriftstellerin erzählt von Sehnsucht und Fernweh, von Aufbruch und Abschied, von Diktatur und innerer Freiheit. Und von der ersten Zeit nach dem Tod ihres Mannes, einem Zustand zwischen Traurigkeit und Erlösung. Es sind bewegende Geschichten von den Übergängen des Lebens, geprägt von einem starken Gefühl: Zuversicht.
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„Es gibt immer einen Ausweg“, ist Helga Schubert überzeugt. In „Luft zum Leben“ erzählt die Schriftstellerin von Sehnsucht und Fernweh, von Aufbruch und Abschied, von Diktatur und innerer Freiheit. Lakonisch, präzise und voller Menschlichkeit dokumentieren die 38 Texte aus 65 Schreibjahren den Alltag in der DDR. Es sind bewegende Geschichten von den Übergängen des Lebens, geprägt von einem starken Gefühl: Zuversicht.
Helga Schubert, geboren 1940 in Berlin, war Psychotherapeutin und Schriftstellerin in der DDR. Sie zog sich aus der literarischen Öffentlichkeit zurück, bis sie 2020 mit der Geschichte „Vom Aufstehen“ den Ingeborg-Bachmann-Preis gewann. Mit 80 Jahren avancierte sie zum literarischen Shootingstar, 2024 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Nach dem Tod ihres Mannes, den sie über 60 Jahre geliebt und über zehn Jahre gepflegt hat, veröffentlicht Helga Schubert nun mit „Die Woche danach“ ein „Stundenbuch der Hoffnung“. In ihrer unverkennbaren, kristallklaren Prosa beschreibt sie den eigenen Zustand in der ersten Zeit nach dem Tod ihres Mannes, beobachtet sich selbst zwischen Traurigkeit und Erlösung.
Moderiert von Dr. Ina Gombert (Stadtbücherei Lauf).


Do, 12.11.2026, 19.30 Uhr
Lukas Rietzschel: Sanditz
Lesung & Gespräch
Ein warmherziger Roman über Freundschaft und Familie in umwälzenden Zeiten, über den Wunsch nach Zugehörigkeit und die Sehnsucht nach Freiheit. Ein Panorama deutscher Geschichten – vom Ende der DDR bis in die jüngste Gegenwart, vom Besetzen der örtlichen Stasi-Zentrale bis zum Kampf eines Freiwilligen in der Ukraine, vom Abrackern auf westdeutschen Baustellen bis zum isolierten Inseldasein während der Corona-Pandemie. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2026.
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„Es sind die Geschichten gut, die mich berühren, die mich mitnehmen“, verrät Lukas Rietzschel. Der 1994 geborene Autor zählt zu den wichtigsten literarischen Stimmen der Gegenwart. Seine eigene ostdeutsche Herkunft ist immer auch Thema in seinen Werken. Sein Debütroman „Mit der Faust in die Welt schlagen“ (2018) wurde 2025 verfilmt.
„Sanditz“ erzählt von einer Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler, Orgelbauer, Fliesensammler, Lokaljournalistinnen, selbsternannte Widerständler, Träumerinnen, Frührentner, Kinder, Liebespaare, verhuschte Archivare und die Familie Wenzel.
Warmherzig verwebt Lukas Rietzschel die Erzählung der Familie und der Sanditzer Stadtbewohner zu einem Panorama deutscher Geschichten – vom Ende der DDR bis in die jüngste Gegenwart, vom Besetzen der örtlichen Stasi-Zentrale bis zum Kampf eines Freiwilligen in der Ukraine, vom Abrackern auf westdeutschen Baustellen bis zum isolierten Inseldasein während der Corona-Pandemie.
Ein Roman über Aufbruch und Niedergang, Gelingen und Scheitern des Aufruhrs, Freundschaft und Familie in umwälzenden Zeiten, über den Wunsch nach Zugehörigkeit und die Sehnsucht nach Freiheit.
„Was für ein literarisches Ereignis!“ (Sächsische Zeitung)
Moderiert von Dr. Ina Gombert (Stadtbücherei Lauf).


Fr, 13.11.2026, 15-16 Uhr
Kreatives zum Friedenstier: Anne-Kathrin Behl in der Stadtbücherei
Die Autorin und Illustratorin Anne-Kathrin Behl ist mit Text und Bild im Buch „Das Friedenstier“ vertreten. Am 13. November kommt sie nachmittags mit einer kreativen Mitmachstation in die Stadtbücherei Lauf. Wer mag, ist herzlich eingeladen, mit der Künstlerin ein eigenes Friedenstier zu gestalten.
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Friedenstauben kennt jeder. Aber warum sollte eigentlich nur die Taube ein Friedenstier sein?
Das von Sabine Kranz, Friederike Ablang und Merle Goll herausgegebene Buch „Das Friedenstier“ zeigt, dass sich Kängurus, Wildschweine, Dackel, Kröten, Pferde, Drachen, Elefanten, Löwen & Co. mindestens genauso gut als Botschafter für den Frieden eignen. Dazu gibt es Gedanken, Gedichte und Geschichten, die Hoffnung auf eine friedlichere Welt machen. Die Ausstellung „Mit Stift und Flügeln für den Frieden: Das Friedenstier“ zeigt 20 Illustrationen aus dem Buch.
Auch die Autorin und Illustratorin Anne-Kathrin Behl ist mit Text und Bild vertreten. Am 13. November kommt sie nachmittags mit einer kreativen Mitmachstation in die Stadtbücherei Lauf. Wer mag, ist herzlich eingeladen, mit der Künstlerin ein eigenes Friedenstier zu gestalten.

Fr, 13.11.2026, 19.30 Uhr
Elena Fischer: Wirf einen Schatten
Lesung & Gespräch
Nur wer in die Sonne tritt, wirft einen Schatten: Der lang ersehnte zweite Roman von Elena Fischer nach ihrem überaus erfolgreichen Debüt „Paradise Garden“ (2023) handelt von dem verschlossenen Bergbauern Jospeh, drei eigenwilligen Frauen und dem Mut, aufzubrechen und auszubrechen. Eine berührende Geschichte über Verlust, Mut und einen neuen Anfang.
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„Mich inspirieren Frauen, die sich trauen herauszufinden, was sie wirklich wollen – von sich und vom Leben“, sagt die Autorin Elena Fischer. Mit ihrem Debüt „Paradise Garden“ hat sie 2023 einen sehr erfolgreichen Weg beschritten: Er wurde sofort zum Bestseller, war u.a. für den Deutschen Buchpreis nominiert und ist bereits in 15 Sprachen übersetzt.
Nur wer in die Sonne tritt, wirft einen Schatten. Nun legt Elena Fischer ihren lang ersehnten zweiten Roman vor: „Wirf einen Schatten“ handelt von drei eigenwilligen Frauen und dem Mut, aufzubrechen und auszubrechen. Im Zentrum steht Joseph, der in den 1960er Jahren das harte Leben eines Bergbauern lebt, den seine Frau mit dem kleinen Sohn verlassen hat und der nie gelernt hat, über Liebe, Verlust und Angst zu sprechen. Bis zu dem Moment, in dem er Birdie begegnet, die vermutlich noch verlorener ist als er, und durch die seine schweigsame Schale langsam Risse bekommt. Scheinbar vorgezeichnete Lebenslinien verlieren ihre Unausweichlichkeit und mit einem Mal wird Undenkbares möglich.
Eine berührende Geschichte über Verlust, Mut und einen neuen Anfang.
Moderiert von Dr. Ina Gombert (Stadtbücherei Lauf).


Sa, 14.11.2026, 19.30 Uhr
Franz Xaver Gernstl: Glück gehabt!
Lesung & Gespräch
40 Jahre lang ist Franz Xaver Gernstl mit zwei Freunden durch die Welt gereist, auf der Suche nach guten Geschichten und besonderen Menschen – drei Männer im roten Bus… Sie trafen Grantler, Träumer, Sonderlinge, Lebensweise. Gemeinsam mit Kameramann Hans-Peter Fischer und Cutter Stefan Ravasz entstand mit „Gernstl unterwegs“ ein ganz eigener Kosmos zwischen Dokumentation, Roadmovie und Lebensschule, bis die Reihe 2024 eingestellt wurde, sehr zum Verdruss vieler Fans.
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„Glück ist ja sowieso kein Zustand, den man besitzen kann“, philosophiert der legendäre BR-Dokumentarfilmer und frisch gebackene Autor Franz Xaver Gernstl. Sein Rat: „Augen auf! Geh mit offenem, liebevollem Blick durch die Welt und nimm Gelegenheiten wahr.“
Jetzt hat der 75-Jährige ein Buch geschrieben, eine Mischung aus Reisebericht, Erinnerungsalbum und Lebensweisheiten. Gernstl erzählt darin von den besten Geschichten, von den wilden Jahren „on the road“ und von dem, was er gefunden hat, ohne je danach gesucht zu haben: ein abenteuerliches Leben mit seinen besten Freunden und eine Ahnung davon, was Glück bedeutet.
Moderiert von Dr. Ina Gombert (Stadtbücherei Lauf).


So, 15.11.2026, 11 Uhr
Frauke Brosius-Gersdorf: Wahl und Wahrheit
Lesung & Gespräch
Eindrücklich plädiert die Juraprofessorin Frauke Brosius-Gersdorf mit Blick auf ihre 2025 spektakulär gescheiterte Wahl zur Richterin am Bundesverfassungsgericht für eine Rückkehr zur sachorientierten Debatte, für eine widerstandsfähige und rechtsstaatlich verankerte Demokratie. Denn nur, wer die Fakten kennt, kann gerechte Urteile sprechen.
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„Kampagnen und Akteure haben es geschafft, die Demokratie ein Stück wehrlos dastehen zu lassen“, sorgt sich die Juraprofessorin Frauke Brosius-Gersdorf mit Blick auf ihre 2025 spektakulär gescheiterte Wahl zur Richterin am Bundesverfassungsgericht. Hier zeigte sich, wie schnell die unabhängige Justiz zur Zielscheibe populistischer Agitation werden kann. Doch eine starke Demokratie lebt vom ernsthaften Ringen um die besseren Argumente, so die renommierte Verfassungsrechtlerin, und von Wahrheit.
Vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen widmet sie sich großen gesellschaftlichen Streitfragen aus juristischer Perspektive: der Leihmutterschaft, dem Schwangerschaftsabbruch, Parteiverboten und dem Verhältnis von Staat und Kirche. Sie fragt nach Reformbedarf bei der Richterwahl und diskutiert, was zum Schutz der Wissenschaft und von Frauen notwendig ist. Eindrücklich plädiert sie für eine Rückkehr zur sachorientierten Debatte, für eine widerstandsfähige und rechtsstaatlich verankerte Demokratie. Denn nur, wer die Fakten kennt, kann gerechte Urteile sprechen.
Prof. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf ist Inhaberin des Lehrstuhls für Öffentliches Recht an der Universität Potsdam.
Moderiert von Thomas Viewegh (BR).


So, 15.11.2026, 14.30 Uhr
LiteraTour – Literarische Stadtführung
Zweistündiger literarischer Stadtrundgang mit Stadtführer Tom Viewegh. Neben allerlei Wissenswertem aus der Geschichte der Stadt erfährt man hier auch, wie Lauf auf vielfältige Weise in der Literatur verewigt wurde. Kurzlesungen inklusive!
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Treffpunkt: Spitalhof, Spitalstraße 5
teilnahmegebühr: 8 € (vor Ort in bar zu zahlen)