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Wladimir Kaminer


Man muss ihn einfach erlebt haben, um zu wissen, warum er so beliebt ist. Ohne ihn gäbe es ihn nicht, den speziellen externen Blick nicht, mit dem der deutsch-russische Satiriker die Verhältnisse beleuchtet. Und auf welche Weise Wladimir Kaminer in unverwechselbar eigenem Sound die Ergebnisse seiner Feldforschung trocken präsentiert. Wie im richtigen Leben, eben nur viel komischer!

Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Toningenieur und studierte anschließend Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. 1990 kam er nach Berlin, ohne ein Wort deutsch zu können. Inzwischen moderiert der charmante Publikumsliebling die wöchentliche Radio-Sendung „Wladimirs Welt“ beim SFB4 und Veranstaltungen wie seine kultige „Russendisko“ im Berliner „Kaffee Burger“. Mit der gleichnamigen Erzählsammlung aus dem Jahr 2000 stieg Wladimir Kaminer zu einem der gefragtesten Jungautoren auf, der zugleich zu den produktivsten gehört. In sieben Jahren entstanden zwölf Bücher – selbstverständlich auf Deutsch und allesamt satirische Erfolgsbücher, allein zwei in diesem Jahr: „Ich bin kein Berliner. Ein Reiseführer für faule Touristen“ und „Mein Leben im Schrebergarten“. Ein weiteres Buch ist gerade in Produktion, wie Wladimir Kaminer verraten hat, unter dem Arbeitstitel: „Es gab keinen Sex im Sozialismus“.

Der Schrebergarten ist das letzte wahre Paradies auf Erden! Als Inhaber der Parzelle 118 in der Kleingartenkolonie »Berliner Hütten« macht Wladimir Kaminer täglich neue Erfahrungen – auch mit den Vorschriften des Bundeskleingartengesetzes…

Und zur Feier des Tages spielt Wladimir Kaminer ein paar heiße Rhythmen seiner „Russendisko“ ein.

Weitere Informationen zu Wladimir Kaminer: www.russendisko.de

Kaminer, Wladimir
MEIN LEBEN IM SCHREBERGARTEN, Goldmann Manhatten 2007 und Unveröffentlichtes

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