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Wibke Bruhns

Wibke Bruhns. Foto: Amos Schliack

Wibke Bruhns (c) Amos Schliack

Der Name Wibke Bruhns steht für eine offene, kritische Auseinandersetzung mit unserer politischen Gegenwart und Vergangenheit. Bundesweit bekannt wurde die passionierte Journalistin, Moderatorin und Autorin, als sie 1971 als erste Frau überhaupt im deutschen Fernsehen die Nachrichtensendung »heute« präsentierte und damit Fernsehgeschichte schrieb.
Wibke Bruhns, 1938 in Halberstadt geboren, ging nach einem Politik- und Geschichtsstudium zum Zweiten Deutschen Fernsehen. Von dort wechselte die sozialdemokratisch engagierte Medienfrau 1973 zum WDR, anschließend zum „stern“, für den sie von 1979 bis 1988 als Auslands-Korrespondentin tätig war. 1988 erhielt sie den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Vor fünf Jahren veröffentlichte Wibke Bruhns mit „Meines Vaters Land“ ein erschütterndes Familien-Epos und eine nach wie vor aktuelle, mutige Chronik, die eine neue Sichtweise auf die NS-Zeit und die Verstrickungen der Elterngeneration versucht und über ein Jahr auf der Spiegel-Bestenliste vertreten war.

1944 wird der Abwehroffizier und Hitler-Attentäter Hans Georg Klamroth wegen Hochverrats hingerichtet. Jahrzehnte später sieht Wibke Bruhns in einer Fernsehdokumentation über den 20. Juli Bilder ihres Vaters – aufgenommen während des Prozesses im Volksgerichtshof. Ein Anblick, der die Tochter nicht mehr loslässt.

MEINES VATERS LAND – GESCHICHTE EINER DEUTSCHEN FAMILIE, Econ 2004

Samstag, 14.11.2009, 20 Uhr

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