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Urs Widmer

Urs Widmer wurde 1938 in Basel als Sohn des Gymnasiallehrers, Übersetzers und Literaturkritikers Walter Widmer geboren. In Basel, Montpellier und Paris studierte der angesehene Autor Germanistik, Romanistik und Geschichte und promovierte 1966 mit einer Arbeit über die deutsche Nachkriegsprosa. Anschließend war er u.a. als Verlagslektor bei Suhrkamp tätig. „Fiction“ will Urs Widmer schreiben, aber auch „möglichst viel gesellschaftliche Wirklichkeit spürbar werden lassen“; sein eigentlicher Schreibanlass beruht auf dem Gegensatz zwischen Sehnsucht und Realität. Auf dem Hintergrund dieser Polarität sind sehr viele Hörspiele und Erzählwerke verfasst worden, darunter vor fünf Jahren mit großem Erfolg der hoch gelobte Roman „Der Geliebte der Mutter“ (2000). Der Schweizer Schriftsteller machte sich aber auch durch seine Theaterstücke einen Namen, z.B. mit „Die lange Nacht der Detektive“ (Uraufführung 1973). Das 1997 erschienene Stück „Top Dogs“ steht seit 2001 bis heute kontinuierlich auf dem Spielplan der Nürnberger Kammerspiele, für das der Stückeschreiber von der Zeitschrift „Theater heute“ zum Autor des Jahres ernannt wurde, ihm weiterhin der 3sat-Innovationspreis und der Mühlheimer Literaturpreis verliehen wurde. Für sein Gesamtwerk erhielt Urs Widmer 2001 den Bertolt-Brecht-Preis und zahlreiche weitere Auszeichnungen. Der Autor lebt heute in Zürich.
„Das Buch des Vaters“ ist eine ergänzende Spiegelung des Vorgängerromans „Der Geliebte der Mutter“. In beiden Romanen fiktionalisiert Urs Widmer die eigene Familienchronik. Der Vater liebt Freunde, Frauen, Feste, am meisten aber die Bücher. „Das Buch des Vaters“ ist die Aufzeichnung eines leidenschaftlichen, von der manischen Liebe zur Literatur bestimmten Lebens, das zugleich von den politischen Hoffnungen und Enttäuschungen des 20. Jahrhunderts geprägt wurde.

Widmer, Urs
DAS BUCH DES VATERS, Diogenes 2004
ISBN 3-257-06387-3

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Urs Widmer

Urs Widmer wurde 1938 in Basel als Sohn des Gymnasiallehrers, Übersetzers und Literaturkritikers Walter Widmer geboren. In Basel, Montpellier und Paris studierte der angesehene Autor Germanistik, Romanistik und Geschichte und promovierte 1966 mit einer Arbeit über die deutsche Nachkriegsprosa. Anschließend war er u.a. als Verlagslektor bei Suhrkamp tätig. „Fiction“ will Urs Widmer schreiben, aber auch „möglichst viel gesellschaftliche Wirklichkeit spürbar werden lassen“; sein eigentlicher Schreibanlass beruht auf dem Gegensatz zwischen Sehnsucht und Realität. Auf dem Hintergrund dieser Polarität sind sehr viele Hörspiele und Erzählwerke verfasst worden, darunter vor fünf Jahren mit großem Erfolg der hoch gelobte Roman „Der Geliebte der Mutter“ (2000). Der Schweizer Schriftsteller machte sich aber auch durch seine Theaterstücke einen Namen, z.B. mit „Die lange Nacht der Detektive“ (Uraufführung 1973). Das 1997 erschienene Stück „Top Dogs“ steht seit 2001 bis heute kontinuierlich auf dem Spielplan der Nürnberger Kammerspiele, für das der Stückeschreiber von der Zeitschrift „Theater heute“ zum Autor des Jahres ernannt wurde, ihm weiterhin der 3sat-Innovationspreis und der Mühlheimer Literaturpreis verliehen wurde. Für sein Gesamtwerk erhielt Urs Widmer 2001 den Bertolt-Brecht-Preis und zahlreiche weitere Auszeichnungen. Der Autor lebt heute in Zürich.
„Das Buch des Vaters“ ist eine ergänzende Spiegelung des Vorgängerromans „Der Geliebte der Mutter“. In beiden Romanen fiktionalisiert Urs Widmer die eigene Familienchronik. Der Vater liebt Freunde, Frauen, Feste, am meisten aber die Bücher. „Das Buch des Vaters“ ist die Aufzeichnung eines leidenschaftlichen, von der manischen Liebe zur Literatur bestimmten Lebens, das zugleich von den politischen Hoffnungen und Enttäuschungen des 20. Jahrhunderts geprägt wurde.

Widmer, Urs
DAS BUCH DES VATERS, Diogenes 2004
ISBN 3-257-06387-3

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