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Podcasts mit Lesungen und Autoreninterviews – das Projekt findet ab 2015 nicht mehr statt

Auf dieser Seite konnten zeitnah im Anschluss an die Laufer Literaturtage nicht nur Audio-Mitschnitte der Lesungen, sondern auch live aufgezeichnete Interviews abgerufen werden, die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Deutsch vom Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium Lauf während der Literatur-Woche mit den Gastautoren führten.

Im Literaturtage-Jahr 2014 gehörten unter der Leitung von Frau Ingrid Ballis zum Podcast-Team

Julian Facius, Svenja Forster, Hannah Frambach, Julia Gebhardt, Katja Heberlein, Christoph Heider, Lara Herrmann, Clara Hornung, Pamina Noack, Theresa Pausenberger, Emeline Sisalem, Philip Stift, Judith Urmetzer, Lucas Volkamer und Maximilian Witschel.

Vor- und Rückspulen der Audio-Aufzeichnung: innerhalb des geöffneten Track-Balkens

Literaturtage-Jingle

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Podcasts der Laufer Literaturtage 2014

 

Ursula Poznanski

Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren und gehört heute zu den gefragtesten deutschsprachigen Buchautorinnen. Den ersten internationalen Bestseller im All-Age-Bereich veröffentlichte sie mit ihrem Thriller „Erebos“. Mit „Saeculum“ (2011) und der dystopischen Trilogie um „Die Verratenen“  konnte Ursula Poznanski nahtlos an ihren großen Erfolg anknüpfen. Bei den Laufer Literaturtagen 2014 stellte Ursula Poznanski ihren zweiten Krimi „Blinde Vögel“ rund um ein Salzburger Ermittlerteam vor. Auch in diesem neuen Fall gelingt es  ihr, den Protagonisten viel Tiefe und Glaubwürdigkeit zu verleihen. (Christoph Heider, Maximilian Witschel)

Interview Ursula Poznanski:

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Angelika Klüssendorf

Auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises zu stehen ist für viele Autoren ein Traum – Angelika Klüssendorf  hat dieses Ziel erreicht. 2011 schaffte sie es mit ihrem Roman „Das Mädchen“ bereits auf die Shortlist,  und nun, 2014, kam sie mit dem Fortsetzungsroman „April“ ebenfalls unter die sechs Finalisten. Geboren 1958 in Ahrensburg, verbrachte sie den Großteil ihrer Jugend in Leipzig, wo sie eine Ausbildung zur Zootechnikerin absolvierte und in einer Melkanlage arbeitete – ein eher ungewöhnlicher Weg für eine Autorin. Die Parallelen zum Leben ihrer Protagonistin April sind auffällig; in einem Interview beziffert  Klüssendorf  den Grad der Übereinstimmung ihres eigenen Lebens mit dem von April auf 13 %. 1985 siedelte Angelika Klüssendorf nach Westberlin über und verbrachte dort, wie sie selbst sagt, die schönsten Jahre ihres Lebens. Mehrfach preisgekrönt und mit einem Stipendium des Deutschen Literaturfonds versehen, gehört zu ihren Werken neben Romanen und Erzählungen auch ein Theaterstück. (Clara Hornung, Emeline Sisalem)

Interview Angelika Klüssendorf:

[audio:http://literatur-tage-lauf.de/wp-content/uploads/2014/12/i_klüssendorf.mp3]

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Fabian Lenk

1963 in Salzgitter geboren, war Fabian Lenk nach seinem Studium 25 Jahre lang als Journalist tätig, bevor er sich 2012 vollständig dem Autorendasein widmete. Im Jahr 1996 veröffentlichte er seinen ersten Kriminalroman, in den Erfahrungen aus seinem damaligen Beruf einflossen: Ein Boulevardjournalist wird  in einen Mordfall verwickelt.
Seit 2001 schreibt Fabian Lenk hauptsächlich für Kinder und Jugendliche und hat seitdem über 150 Bücher veröffentlicht, welche mittlerweile in 12 verschiedene Sprachen übersetzt wurden. Mit weltweit 1,5 Millionen verkauften Exemplaren zählt Fabian Lenk zu den bekanntesten und erfolgreichsten Autoren der deutschen Kinder- und Jugendbuchszene. Zu seinen Werken gehören vor allem Krimi- und Abenteuerromane, darunter seine bislang erfolgreichsten Serien „Die Zeitdetektive“ mit 32 und „1000 Gefahren“ mit bisher 18 Titeln. Heute lebt Lenk mit seiner Frau und seinem Sohn in Niedersachsen. (Svenja Forster, Philip Stift)

Interview Fabian Lenk:

[audio:http://literatur-tage-lauf.de/wp-content/uploads/2014/11/i_lenk.mp3]

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Wilhelm Genazino

Wilhelm Genazino wurde 1943 in einfachen Verhältnissen in Mannheim geboren. Nach seiner Schulzeit arbeitete er als freier Journalist, später als Redakteur bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. Diese Zeit endete mit dem Weggang von der Satire- Zeitschrift „Pardon“, woraufhin er ein Studium begann. Seit 1971 ist er freier Schriftsteller und entwickelte sich zu einem von Kritikern hochgelobten Autor. Bekannt wurde er erstmals in den späten 1970er Jahren durch die „Abschaffel“ – Trilogie. Sein großer Erfolg zeigt sich auch an vielen Literaturpreisen und Auszeichnungen, wie dem Georg-Büchner-Preis 2004 und dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor 2012. Letzteren verdiente er sich dadurch, dass er in seinen Büchern meist das „Eingebundensein bis zur Halskrause“ mit viel Witz behandelt und auch das Peinliche heraushebt, da es ihn bewegt. In seinem neuesten Roman „Bei Regen im Saal“ behandelt der Autor ein ähnliches Thema  wie in seinen vorherigen Werken: Ein Mann im mittleren Alter findet sich in ungewohnten Situationen wieder und muss damit zurechtkommen.
(Katja Heberlein, Theresa Pausenberger, Judith Urmetzer)

Interview Wilhelm Genazino:

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Brigitte Kronauer

Was sie später einmal beruflich machen will, das wusste Brigitte Kronauer wohl schon in jungen Jahren. Bereits mit 16 schickte sie eigene Hörbücher an diverse Verlage. Auch wenn diese ersten Versuche noch keine Früchte trugen, so ist die heute 73-Jährige inzwischen eine preisgekrönte Autorin mit einem umfangreichen Werk. Nach dem Studium der Germanistik und Pädagogik arbeitete sie einige Jahre als Lehrerin. Ihr erster Roman, „Frau Mühlbeck im Gehäus“, erschien 1980, gefolgt von zahlreichen Romanen und Prosastücken. Charakteristisch für jeden ihrer Texte ist eine große sprachliche Gewandtheit und ein hohes Niveau, welches man in dieser Ausprägung nur bei wenigen Autoren findet. (Hannah Frambach, Pamina Noack)

Interview Brigitte Kronauer:

[audio:http://literatur-tage-lauf.de/wp-content/uploads/2014/12/i_kronauer.mp3]

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Oliver Scherz

Der vielseitig begabte Autor und Schauspieler Oliver Scherz wurde 1974 in Essen geboren. Bei seinen Kurzfilmen führte er nicht nur Regie, sondern arbeitete auch als Kameramann und Cutter. Die Verschiedenheit dieser Bereiche ermöglicht Oliver Scherz einen besseren Rundumblick, der zudem noch durch seine Tätigkeit als Schauspieler erweitert wird. In vielen Fernsehserien, wie z.B. „Tatort“ oder „In aller Freundschaft“,  hatte er  Gastauftritte und  spielte in Filmen mit. Diese vielfältigen Erfahrungen kommen auch bei seinen Kinderlesungen zum Tragen, wo er neben seinem Körper und seiner Stimme gekonnt Musik und Geräusche einsetzt.  In seinem neuesten Kinderbuch „Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika“ geht es um einen Elefanten, der aus dem Zoo ausbricht und sich in Begleitung von den Geschwistern Marie und Joscha auf den Weg nach Afrika macht. Dabei begegnen den drei Abenteurern verschiedenste Tiere und Welten. All diese Figuren erweckt Oliver Scherz zum Leben und gestaltet seinen Auftritt zu einem wahren Abenteuer für die ganze Familie. (Katja Heberlein, Lara Herrmann)

Interview Oliver Scherz:

[audio:http://literatur-tage-lauf.de/wp-content/uploads/2014/11/i_scherz.mp3]

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Christof Stählin

Das Ausnahmetalent Christof Stählin, ein bedeutender Dichter, Autor und Liedermacher, wurde 1942 als Pfarrerssohn in Rothenburg geboren. Der gutbürgerliche Einfluss spiegelt sich auch in seinen Werken wider: Er bevorzugt klassische Reimschemata und Versmaße. Bereits mit 14 Jahren ging er nach München und wurde dort Schüler des Lautenspielers Oskar Besemfelder, welcher seine Leidenschaft für seltene Instrumente weckte. Das Hauptinstrument von Christof Stählin ist die Vihuela – eine Zwischenform der akustischen Gitarre und der Laute mit einem mehrstimmigen Spiel und einem speziellen Klang.
Christof Stählin studierte in Bonn, Marburg und Tübingen Völkerkunde und vergleichende Religionswissenschaften. Seit Beginn der 1970er Jahre lebt er als freier Schriftsteller und von seinen Bühnenauftritten. 1989 gründete er mit Preisträgern des Berliner Wettbewerbs „Schüler machen Lieder“ eine Schule für junge Liedermacher mit Namen SAGO. Die Themen seiner Gedichte und musikalischen Werke beruhen auf einem Interesse für Geschichte, insbesondere Kultur- und Sprachgeschichte, so für die französische Revolution oder schillernde Gestalten wie Casanova. Er ist ein Denker, der die Natur liebt und daher einmal im Jahr mit seinen Söhnen einen Berg besteigt, um die aufgehende Sonne zu begrüßen. Im Rahmen der Laufer Literaturtage wird er nicht nur sein eigenes Programm, sondern auch zwei seiner ehemaligen SAGO-Schüler präsentieren, Martin Betz und Georg Spindler. (Julia Gebhard, Judith Urmetzer)

Interview Christof Stählin, Martin Betz & Georg Spindler:

[audio:http://literatur-tage-lauf.de/wp-content/uploads/2014/12/i_stählin.mp3]

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Rupert Neudeck

Er wird als „fröhlicher Radikaler“ bezeichnet und damit Größen wie Franz von Assisi und Papst Franziskus zugerechnet. Gemeint ist der Menschenrechtler und Theologe Rupert Neudeck, 1939 in Danzig geboren. Er studierte u.a. Philosophie, Soziologie und katholische Theologie und arbeitete als Journalist, bis er 1979 mit seiner Frau Christel das „Komitee Cap Anamur/Notärzte e.V.“ gründete und mit einem Schiff 11.000 vietnamesische Flüchtlinge retten konnte. Mit Unterstützung seiner Hilfsorganisation führt Rupert Neudeck in vielen Krisengebieten Projekte durch, wie das Umrüsten von Panzern zu Minenräumgeräten und den Bau von Schulen in konfliktreichen Ländern. 2003 gründete er die Organisation „Grünhelme e.V.“, welche sich vor allem mit dem infrastrukturellen Wiederaufbau von sozialen und religiösen Einrichtungen befasst. (Julia Gebhardt, Lucas Volkamer)

Interview Rupert Neudeck:

[audio:http://literatur-tage-lauf.de/wp-content/uploads/2014/11/i_neudeck.mp3]

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Podcasts der Laufer Literaturtage 2013

Gerhard Seyfried

Seinen Ruf hat er sich durch humorvolle, aber auch zeitkritische Comics erzeichnet. Gerhard Seyfried, Jahrgang 1948, zeigte schon als Kind künstlerisches Talent, was ihm 1966 ein Studium der Malerei und Graphik an der Akademie für graphisches Gewerbe in München ermöglichte. Zwei Jahre später allerdings wurde er wegen seines Aufrufs zum Streik gegen die Notstandsgesetze wieder ausgeschlossen. Danach arbeitete er als freischaffender Karikaturist und begann, eigene Comics zu veröffentlichen. Anfangs handelten sie ausschließlich von „Bullen, die hinter Freaks herrennen oder anders herum“, wie er es selbst einmal formulierte. Gemeinsam mit seiner Kollegin Ziska zeichnete Seyfried später witzige bis skurrile Fantasy-Szenarien. 2003 schließlich zeigte er sich von einer völlig neuen Seite, als er seinen ersten historischen Roman „Herero“ veröffentlichte. Bei den Laufer Literaturtagen 2013 eröffnete er am 19. Oktober eine Werkschau seiner Comic- und Cartoon-Arbeiten und las in einem zweiten Veranstaltungsteil aus seinem aktuellen Spionage-Roman „Verdammte Deutsche!“,  der in der Zeit unmittelbar vor dem ersten Weltkrieg spielt. (Lioba Backöfer und Claudia Meyer)

Interview Gerhard Seyfried mit Lioba Backöfer und Claudia Meyer:

[audio:http://literatur-tage-lauf.de/wp-content/uploads/2013/10/i_seyfried.mp3]

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Uwe Timm

Ein Mann auf einer einsamen Insel in der Elbmündung. Eines Tages bekommt er Besuch und wird eingeholt von der Vergangenheit. Während er weiterhin seinen Dienst als Vogelwart versieht, erinnert er sich an früher, als er glücklich war, und daran, wie dieses Glück zerbrach. Er hatte eine gute Beziehung mit Selma, sie waren befreundet mit Anna und Ewald. Doch dann entwickelt er Gefühle für Anna, die sein Glück zerstören. Jetzt steht er vor den Trümmern seiner Existenz, bankrott und allein. Eschenbach, der Protagonist von Uwe Timms neuem Roman „Vogelweide“, zählt Vögel und sammelt Strandgut. Ein geregelter Tagesablauf, selten Kontakt zu Mitmenschen. Doch dann wirft ihn ein Anruf von Anna zurück in sein altes Leben und Erinnerungen kommen hoch.
Zugehört hat Uwe Timm schon als kleiner Junge gerne. Heimlich in der Küche der Tante im Hamburger Hafenviertel, wo sich Hafenarbeiter und Huren versammelten. Oder den Erzählungen seines Großvaters, eines Kapitäns. Bald begann Uwe Timm auch selbst zu erzählen. Mit zwölf Jahren bereits schrieb er einen 74 Seiten umfassenden Roman. Und seitdem hat er nicht mehr aufgehört mit dem Erzählen. (Claudia Feilner und Beate Schäfer)

Interview Uwe Timm:

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Antonia Michaelis

Antonia Michaelis, geboren 1979, fing schon mit fünf Jahren an, eigene Geschichten zu schreiben. Sie studierte Medizin, entschied sich dann aber dafür, als freie Schriftstellerin zu arbeiten. Besonders bemerkenswert an ihr ist, dass sie sowohl Kinder- und Jugendbücher als auch Erwachsenenliteratur schreibt und diese für alle Altersstufen gekonnt unterschiedlich gestaltet. Die Ideen für ihre spannenden und mitreißenden Geschichten schöpft sie nicht zuletzt aus ihren vielen Reisen in Länder wie Indien, Ghana, Türkei, Peru und England. Bei den Laufer Literaturtagen 2013  las sie am 6. November  aus ihrem Kinderbuch, „Ella Fuchs und der hochgeheime Mondscheinzirkus“, in dem sie mit viel Spannung und Witz eine Zirkustour voller Abenteuer für Ella und ihre Gefährten beschreibt. (Hannah Arnold und Lioba Backöfer)

Interview Antonia Michaelis:

[audio:http://literatur-tage-lauf.de/wp-content/uploads/2013/11/i_michaelis.mp3]

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Andrea Maria Schenkel

Andrea Maria Schenkel wurde erst 2006 mit ihrem Debüt „Tannöd“ bekannt, doch das Interesse der 1962 geborenen Bestsellerautorin für düstere Kriminalfälle wurde schon in ihrer Kindheit geweckt.  Dieses Interesse, gepaart mit ihrer Leidenschaft für das Schreiben, war der Grundstein für ihre Karriere als Schriftstellerin. Auf Wunsch ihrer Mutter verzichtete Andrea Maria Schenkel nach der Mittleren Reife auf Abitur und Studium und wurde Postangestellte. Später unterstützte sie ihren Mann in dessen Arztpraxis und führte den Haushalt. In dieser Zeit fing sie an, Geschichten zu schreiben, und  ihr erster Kriminalroman „Tannöd“ wurde nach anfänglichen Startschwierigkeiten ein großer Erfolg. In der Folge erschienen u.a. „Kalteis“, „Finsterau“ und „Täuscher“, in denen sie historische Mordfälle neu erzählt. Andrea Maria Schenkels Romane sind weniger klassische Krimis als faszinierende Milieustudien, in deren Mittelpunkt nicht der Mord und dessen Aufklärung stehen, sondern die darin verwickelten Charaktere und die sie umgebende Gesellschaft. (Sophia Baltes und Christina Römischer)

Interview Andrea Maria Schenkel:

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Ulla Hahn

Man kennt sie als bedeutende deutsche Lyrikerin. Als Arbeiterkind im rheinischen Monheim aufgewachsen, machte Ulla Hahn erst nach einer Bürolehre auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur und studierte anschließend in Köln Germanistik, Soziologie und Geschichte. Nach ihrer Promotion arbeitete sie als Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten und anschließend als Literaturredakteurin bei Radio Bremen. Schon ihr erster Lyrikband „Herz über Kopf“ war ein Bestseller, und auch ihr neuester Gedichtband „Wiederworte“ findet großen Anklang bei den Lesern. Indem Ulla Hahn ihren alten Gedichten neue gegenüberstellt, gelingt ihr darin ein faszinierendes Experiment.
Doch nicht nur als Lyrikerin macht sie auf sich aufmerksam. Für ihren teilweise autobiographischen Roman „Das verborgene Wort“ erhielt die Autorin den Deutschen Bücherpreis, und auch der zweite Teil „Aufbruch“ stand monatelang auf der Bestsellerliste. Heute lebt Ulla Hahn mit ihrem Mann in Hamburg. (Sophia Baltes, Christina Römischer und Katja Steiger)

Interview Andrea Ulla Hahn:

[audio:http://literatur-tage-lauf.de/wp-content/uploads/2013/11/i_hahn.mp3]

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Andrea Sawatzki

„Der Roman ist geschrieben, und ich liebe ihn sehr. Es wird einerseits Menschen geben, die ihn mögen, und andererseits welche, denen das vielleicht zu hart ist, was ich geschrieben habe.“ – So äußert sich Andrea Sawatzki in einem Interview über ihren Debütroman „Ein allzu braves Mädchen“. Als Tochter einer Krankenschwester und eines Journalisten wuchs Andrea Sawatzki ohne weitere Geschwister in ihrem Elternhaus auf. Als sie 14 Jahre alt war, erkrankte ihr Vater an Alzheimer, und das Familienleben richtete sich fortan auf die Pflege des Vaters aus. Für sie blieben weder Zeit noch Zuwendung übrig. Die Schauspielerei ermöglichte ihr die Flucht aus diesen Lebensumständen. Nach ihrem Studium an der Neuen Münchner Schauspielschule übernahm sie mehrere kleine Filmrollen, bis ihr schließlich der Durchbruch mit ihrer Rolle als Tatort- Kommissarin gelang. Heute lebt sie mit ihrem Mann und den zwei Söhnen in Berlin. Neben ihrer Karriere vor der Kamera liest Andrea Sawatzki Hörbücher ein, unter anderem auch ihren ersten eigenen Roman, den sie am 8. November 2013 bei den Literaturtagen in Lauf vorstellte. (Verena Harders, Beate Schäfer und Kristin Siebert)

Interview Andrea Sawatzki:

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Konzertlesung „Biene Maja“ mit Stefan Wilkening und Stefan Blum

„Die Zusammenarbeit eines Hörbucherzählers und eines Komponisten – eigentlich gar keine schlechte Idee…“ Die szenischen Lesungen „Rennschwein Rudi Rüssel“ und „Die kleine Biene Maja“ bestätigen diese Aussage: Der Entschluss von Stefan Wilkening  und Stefan Blum, gemeinsam Kinderlesungen zu gestalten und sie mit Musik zu einem besonderen Erlebnis zu machen, war eine großartige Entscheidung!
Stefan Wilkening wurde 1967 in Hatzenport an der Mosel geboren und entschied sich nach einem abgeschlossenen Theologiestudium für eine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Nach einer Weiterbildung zum Sprecher begann eine erfolgreiche Karriere in Film und Fernsehen; so ist er häufig im Bayerischen Rundfunk zu hören.
Stefan Blum, 1963 in Walluf am Rhein geboren, war sich seines musikalischen Talents schon früh bewusst. Er studierte Schlagzeug an der Musikhochschule München und spielte danach in verschiedenen angesehenen Orchestern wie bei den Münchner Philharmonikern oder als Kammermusiker im ensemble triLog münchen.
Ihre große Leidenschaft für  Kinderliteratur brachte die beiden Künstler schließlich zusammen. Mit den anspruchsvollen und zeitgemäßen Umsetzungen  berühmter Kinderbuchklassiker sind sie immer wieder auf Tournee durch ganz Deutschland und begeistern damit nicht nur ihre jungen Zuhörer. So auch am 9. November 2013 in Lauf, wo sie Biene Maja neues Leben einhauchten. (Linda Holfelder und Ann-Kathrin Wagner)

Interview Stefan Wilkening, Stefan Blum:

[audio:http://literatur-tage-lauf.de/wp-content/uploads/2013/11/i_wilkening_blum.mp3]

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Reiner Schöne

Er ist einer der wenigen deutschen Schauspieler mit einer internationalen Karriere. Er ist ein erfolgreicher Musiker, Songwriter, Synchronsprecher und Autor. Er ist ein Weltenbummler ohnegleichen. Reiner Schöne wurde 1942 in Weimar geboren. Er wuchs in der DDR auf und feierte dort schon in jungen Jahren erste Erfolge. Nach einem Konzert in Berlin floh er in den Westen, wo seine Karriere als Musicalstar in „Hair“ und später in „Jesus Christ Superstar“ ihren steilen Anfang nahm. Als Songwriter gelang ihm in den 1970er Jahren mit der Single „Werd ich noch jung sein, wenn ich älter bin“ der Durchbruch. Seine Laufbahn führte ihn 1985 nach Rollen neben Hollywoodgrößen wie Clint Eastwood, Lee Van Cleef und anderen in die USA. Als er 2002 nach Deutschland zurückkehrte, wurde sein turbulentes Leben keineswegs unterbrochen: In Filmen wie „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1“, „Die Teufelskicker“ oder „Otto – der Katastrophenfilm“ war er nun auf der Leinwand zu bewundern. Auch als Synchronsprecher hatte er große Auftritte wie in „Star Wars“ oder in der Transformers-Trilogie.
Sein zweites Buch trägt, wie seine erfolgreiche Single von 1976, den Titel „Werd ich noch jung sein, wenn ich älter bin“ und erzählt zahlreiche Anekdoten aus seinem Leben: Beginnend mit Bombennächten in Weimar, über seine Zeit in der DDR, weiter in den Wilden Westen, bis hin zu den Dreharbeiten von Star Trek. Der Autor erzählt von Höhepunkten und Tiefschlägen und zieht den Leser mit seinem Humor und Charme in den Bann. Am 9. November 2013 stellte Reiner Schöne sein Buch im Rahmen der Laufer Literaturtage vor und begeisterte auch durch sein musikalisches Talent. (Verena Harders und Kristin Siebert)

Interview mit Reiner Schöne:

[audio:http://literatur-tage-lauf.de/wp-content/uploads/2013/11/i_schöne.mp3]

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Susanne Schmidt

Susanne Schmidt – eine Person, die weit mehr zu bieten hat als nur ihre Bekanntheit als Tochter des Altkanzlers Helmut Schmidt. Die promovierte Nationalökonomin wurde 1947 in Hamburg geboren. Mittlerweile ist sie eine äußerst erfolgreiche und weltweit anerkannte Wirtschaftsjournalistin, TV-Moderatorin, Kommentatorin und Autorin. Ihre steile Karriere begann nach einem Studium der Volkswirtschaftslehre mit einer Anstellung bei der Deutschen Bank. Ende der 1970er Jahre ließ sie den deutschen Markt hinter sich und arbeitete in London als Moderatorin bei Bloomberg TV, der internationalen Nachrichtensendergruppe für Wirtschafts- und Finanzthemen. Mit ihrem ersten Buch „Markt ohne Moral“ gelang ihr ein bemerkenswerter Aufstieg in die Reihen deutscher Bestsellerautoren. Die Auszeichnung mit dem deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2010 krönte diesen Erfolg. Mit ihrem neuen Buch „Das Gesetz der Krise – Wie die Banken die Politik regieren“ ist Susanne Schmidt, die nun schon seit über 30 Jahren mit ihrer Familie in der Grafschaft Kent lebt, auf Lesereise quer durch Deutschland. Auch in Lauf machte sie Halt und erläuterte am 10. November 2013 im Rahmen der Laufer Literaturtage die teilweise verstörenden Mechanismen des Bankensystems, welche sie selbst scharfzüngig kritisiert. (Hannah Arnold, Linda Holfelder und Ann-Kathrin Wagner)

Interview Susanne Schmidt:

[audio:http://literatur-tage-lauf.de/wp-content/uploads/2013/11/i_schmidt.mp3]

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Zu den Podcasts der Literaturtage 2011
Zu den Podcasts der Literaturtage 2010
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