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Podcast – Felicitas Hoppe

„Das Unterwegssein in Hoppes Privatkosmos mag unterhaltsam sein, auf Dauer hinterlässt es aber, im günstigsten Fall, nicht mehr als Ratlosigkeit.“ So zumindest lautet das Urteil des Kulturwissenschaftlers Kai Rost. Der ist allerdings nur eine von vielen Figuren im Hoppe-Universum und widerspricht mit dieser Aussage den realen Kritikern, die der Erfinderin dieses alternativen Universums, Felicitas Hoppe, vor kurzem den Georg-Büchner-Preis verliehen haben.

1960 in Hameln an der Weser geboren, macht sie dort ihr Abitur. Dann zieht es sie in die Welt hinaus: Sie studiert in Europa und den USA, u.a. Fächer wie Literatur- und Religionswissenschaften sowie verschiedene Sprachen. 1996 findet sie schließlich in Berlin ein Zuhause, wo im selben Jahr ihr Debüt „Picknick der Friseure“ erscheint. Für den Roman erhält sie viele Auszeichnungen und Preisgelder, von denen sie 1997 eine Weltreise auf einem Containerschiff unternimmt und mit Ideen für den Reiseroman „Pigafetta“ zurückkehrt, der 1999 veröffentlicht wird.

Felicitas Hoppe bleibt eine Weltenbummlerin, ist lesend, schreibend und vortragend sowohl in Europa als auch in Übersee unterwegs und arbeitet gelegentlich mit bildenden Künstlern zusammen. Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. den Rattenfänger-Literaturpreis ihrer Heimatstadt Hameln. Kein Wunder, denn so wie der berühmte Flötenspieler die Kinder mit einer Melodie verzauberte, entführt uns die Autorin mit „Hoppe“ in ihr eigenes Märchenleben. (Conny Feilner, Pinar Özgan)

Interview Felicitas Hoppe: [audio:http://literatur-tage-lauf.de/wp-content/uploads/2012/11/i_hoppe.mp3]

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