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Péter Esterházy

Péter Graf Esterházy wurde 1950 in Budapest in eine Familie geboren, die zu den ältesten der ungarischen Aristokratie gehört. Nach dem Gymnasium und einer einjährigen Militärzeit studierte er an der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität in Budapest und arbeitet anschließend als Systemorganisator am Institut für Datenverarbeitung im Ministerium für Hütten- und Maschinenbauindustrie. Seit 1978 lebt er als freier Schriftsteller in Ungarn. Als Stipendiat verbrachte er 1980 längere Zeit in West-Berlin. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, darunter den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur, den Ungarischen Literaturpreis und den Sándor-Márai-Preis. Sein Werk wurde in mehr als 15 Sprachen übersetzt.

„Fancsikó und Pinta“, (2002) und „Harmonia Caelestis“, (2001) sind Variationen über ein und dasselbe Bild, beides Familienromane. Wer den Vorjahrsroman gelesen hat, glaubt mit Recht, die Familie zu kennen. Doch das neue Buch ist in den 50er und 60er Jahren angesiedelt und aus dem Blickwinkel des erst 26jährigen Péter Esterházy erzählt, der dieses Werk zwischen 1972 und 1974 geschrieben hat. Es war sein erstes Buch, das in Deutschland aber erst in diesem Jahr auf den Markt kommt.

Esterházy, Péter
Harmonia Caelestis
Berlin Verlag 2001

Fanscikó in Pinta
Berlin Verlag 2002

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