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Norbert Blüm

Wie kaum ein anderer verkörpert Norbert Blüm das Credo des christlich-sozialen Flügels seiner Partei. Sein Engagement für die „kleinen Leute“ und die Rentner hat er über lange Jahre hinweg immer wieder glaubhaft gemacht.
1935 in der „OPEL-Stadt“ Rüsselsheim geboren, erlernte er zunächst den Beruf des Werkzeugmachers, dann studierte er Germanistik, Geschichte, Theologie und Philosophie, worin er auch promovierte. Von 1968 bis 1975 war er Hauptgeschäftsführer der Sozialausschüsse der christlich-demokratischen Arbeitnehmerschaft, 30 Jahre lang Mitglied des Deutschen Bundestages, von 1981 bis 1994 im Präsidium der CDU und von 1982 bis 1998 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung.
Norbert Blüm ist Mitglied der IG Metall, bei amnesty international und bei der Kolpingfamilie. 2001 wurde er für sein Engagement gegen die Scientology-Organisation mit dem Menschenrechtspreis ausgezeichnet.

Unverzagt und unverblümt – so auch der Titel eines früheren Werkes – nimmt er in seinen Veröffentlichungen immer wieder Stellung zu akuten wie auch generellen Problemen: Terrorismus und Irakkrieg, Nahostkonflikt und Globalisierung – Notwendigkeit des Friedens zwischen den Religionen, Streben nach Gerechtigkeit und Achtung der Menschenrechte sind seine Themen.
Da Norbert Blüm seine Bodenhaftung nie verloren hat, sich den Mund nicht verbieten lässt und auch unangenehme Wahrheiten ausspricht, ist er immer wieder ein gern gesehener Gast in Talkshows und politischen Diskussionen. In seinem neuen Buch erzählt er pointiert, unterhaltsam und informativ zugleich von der Arroganz leitender Bankdirektoren und der Überheblichkeit von Wirtschaftsbossen, denen allzu oft ein Gefühl für Angemessenheit fehlt.

Norbert Blüm
DAS DEFILEE DER HOHEN RÖSSER, Herder Verlag 2004
ISBN 3-451-28541X

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