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Monika Maron

Monika Maron (c) Jürgen Bauer

Monika Maron (c) Jürgen Bauer

Die bedeutende Gegenwartsautorin und couragierte Intellektuelle zählt zu den unbequemen Denkern in Ost und West. Kommentierte sie in der ehemaligen DDR öffentlich Missstände, so scheut sie sich auch heute nicht, zu tagespolitischen Themen Stellung zu beziehen. Monika Maron wurde 1941 geboren und wuchs in der DDR auf, wo sie in Ost-Berlin Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte studierte, anschließend als Regieassistentin zum Fernsehen ging und einige Jahre als Journalistin für Frauenzeitschriften arbeitete. 1988 siedelte die Regimekritikerin in die Bundesrepublik über. 1981 erschien im Westen ihr erster, stark beachteter Roman „Flugasche“. Weitere anerkannte Werke sind „Stille Zeile sechs“ (1991), „Animal triste“ (1996) und „Endmoränen“ (2002). Monika Maron wurde mit dem Kleist-Preis (1992), dem Friedrich-Hölderlin-Preis (2003) und 2009 mit dem Deutschen Nationalpreis gewürdigt.

Der feinfühlig erzählte Roman „Ach Glück“ folgt den Lebensspuren des alternden Ehepaars Johanna und Achim, die sich allmählich fremd werden. Johanna macht sich auf die Suche nach dem „richtigen“ Leben und lässt ihren Mann ratlos zurück. Eine nicht unerhebliche Rolle spielt dabei auch Bredow, der Hund von Johanna…
Monika Maron wird ebenfalls ihren jüngsten Band mit Essays und Reden, „Zwei Brüder. Gedanken zur Einheit 1989 – 2009“, vorstellen.

www.fischerverlage.de

ACH GLÜCK, S. Fischer 2009
Donnerstag, 11.11.2010, 20 Uhr

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