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Michael Lentz

Michael Lentz (c) Jörg Steinmetz

Michael Lentz (c) Jörg Steinmetz

Lesung mit Live-Musik

Michael Lentz eilt ein Ruf als rasanter Performer seiner Texte voraus. Wer diesen 1964 geborenen, unkonventionellen Vertreter der jüngeren Schriftsteller-Generation erleben durfte, weiß warum. Seine Vorliebe gilt Sprech-Akten, Text-Sound-Kompositionen und der Lautpoesie – ein Genre, mit dem sich der Dichter, Roman-Autor und Saxophonist auch theoretisch in seiner Promotion bestens vertraut gemacht hat. Mit einer atemberaubenden Lesung aus seinem 2002 publizierten Prosatext „Muttersterben“ gewann Michael Lentz erst 1998 die deutsche Poetry Slam Meisterschaft, drei Jahre später den Bachmann-Preis. Seither hat der multitalentierte Wortkünstler, der mittlerweile Professor am Leipziger Literaturinstitut und Präsident der Freien Akademie der Künste Leipzig ist, ein beachtliches Werk vorgelegt: neben dem Gedichtband „Aller Ding“ (2003) Theaterstücke und Hörspiele sowie die Romane „Liebeserklärung“ (2003) und „Pazifik Exil“ (2007). Letzterer kam auf die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2007. Michael Lentz wurde 2005 mit dem Preis der Literaturhäuser geehrt.

In dem Lyrikband „Offene Unruh. 100 Liebesgedichte“ sind nahezu alle Stimmungslagen der Liebe durchgespielt. Die sprachlich reduzierten Kurzgedichte wirken auf den ersten Blick erstaunlich einfach. Erst bei näherem Besehen erweist sich ihre komplexe Struktur und eine radikal-formale Strenge. In Michael Lentz’ kraftvoller Performance verschmelzen beide Komponenten zu einer vitalen Einheit.

Axel Kuehn (Copyright) Axel Kühn

Axel Kühn (c) Axel Kühn

Dazu wird der Münchener Saxophonist Axel Kühn, der regelmäßig in den BR Comedyshows  „Grünwald Freitagscomedy“ und „Die Komiker“ zu hören ist, jazzig-rhythmische Impressionen einspielen.

Im zweiten Teil des Abends öffnet sich der Vorhang für eine andere Welt: Viele Intellektuelle und Künstler flohen während der Herrschaft der Nationalsozialisten ins Exil an die amerikanische Pazifikküste, so auch Franz Werfel, Bertolt Brecht, Thomas und Heinrich Mann. In „Pazifik Exil“ folgt Michael Lentz den Spuren der Exilanten auf seine Art.

www.michaellentz.com
OFFENE UNRUH – 100 LIEBESGEDICHTE, S. Fischer 2010
PAZIFIK EXIL, S. Fischer 2007
Montag, 8.11.2010, 20 Uhr

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Michael Lentz

Michael Lentz (c) Jörg Steinmetz

Michael Lentz (c) Jörg Steinmetz

Lesung mit Live-Musik

Michael Lentz eilt ein Ruf als rasanter Performer seiner Texte voraus. Wer diesen 1964 geborenen, unkonventionellen Vertreter der jüngeren Schriftsteller-Generation erleben durfte, weiß warum. Seine Vorliebe gilt Sprech-Akten, Text-Sound-Kompositionen und der Lautpoesie – ein Genre, mit dem sich der Dichter, Roman-Autor und Saxophonist auch theoretisch in seiner Promotion bestens vertraut gemacht hat. Mit einer atemberaubenden Lesung aus seinem 2002 publizierten Prosatext „Muttersterben“ gewann Michael Lentz erst 1998 die deutsche Poetry Slam Meisterschaft, drei Jahre später den Bachmann-Preis. Seither hat der multitalentierte Wortkünstler, der mittlerweile Professor am Leipziger Literaturinstitut und Präsident der Freien Akademie der Künste Leipzig ist, ein beachtliches Werk vorgelegt: neben dem Gedichtband „Aller Ding“ (2003) Theaterstücke und Hörspiele sowie die Romane „Liebeserklärung“ (2003) und „Pazifik Exil“ (2007). Letzterer kam auf die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2007. Michael Lentz wurde 2005 mit dem Preis der Literaturhäuser geehrt.

In dem Lyrikband „Offene Unruh. 100 Liebesgedichte“ sind nahezu alle Stimmungslagen der Liebe durchgespielt. Die sprachlich reduzierten Kurzgedichte wirken auf den ersten Blick erstaunlich einfach. Erst bei näherem Besehen erweist sich ihre komplexe Struktur und eine radikal-formale Strenge. In Michael Lentz’ kraftvoller Performance verschmelzen beide Komponenten zu einer vitalen Einheit.

Axel Kuehn (Copyright) Axel Kühn

Axel Kühn (c) Axel Kühn

Dazu wird der Münchener Saxophonist Axel Kühn, der regelmäßig in den BR Comedyshows  „Grünwald Freitagscomedy“ und „Die Komiker“ zu hören ist, jazzig-rhythmische Impressionen einspielen.

Im zweiten Teil des Abends öffnet sich der Vorhang für eine andere Welt: Viele Intellektuelle und Künstler flohen während der Herrschaft der Nationalsozialisten ins Exil an die amerikanische Pazifikküste, so auch Franz Werfel, Bertolt Brecht, Thomas und Heinrich Mann. In „Pazifik Exil“ folgt Michael Lentz den Spuren der Exilanten auf seine Art.

www.michaellentz.com
OFFENE UNRUH – 100 LIEBESGEDICHTE, S. Fischer 2010
PAZIFIK EXIL, S. Fischer 2007
Montag, 8.11.2010, 20 Uhr

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