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Lars Brandt

Lars Brandt wurde 1951 in Berlin geboren und lebt heute in Bonn. Bereits während seines Studiums der Politologie, Soziologie und Philosophie betätigte er sich seit Mitte der 70er Jahre als bildender Künstler, Autor und Filmemacher und zwar an der „Schnittstelle zwischen Text und Bild“. Aus seiner Vorliebe für die Kombination von Wort und Bild sind literarische Performances, Filme und ein bestimmter Typ von Collagen hervorgegangen. Im Jahr 2000 realisierte Lars Brandt mit einem eigenwilligen Porträt H.C. Artmanns ein besonderes Dokumentarfilmprojekt, das der WDR/Arte kurz nach dem Tod des Dichters sendete. 2006 überraschte der Sohn des großen Sozialdemokraten und früheren Bundeskanzlers Willy Brandt die Öffentlichkeit mit einem hoch literarischen und zugleich sehr persönlichen Erinnerungsbuch über seinen Vater. „Andenken“ stand sofort nach dem Erscheinen an der Spitze der Spiegel-Bestsellerliste. Dieser beeindruckende Versuch der Annäherung des Sohnes an einen berühmten Vater wird auch ein Thema des Abends sein.

Gold und Silber“ ist ein assoziativ erzählter Künstler- und Liebesroman, der von einer originellen wie ironischen Beobachtungsgabe zeugt. Um 1990 agiert eine Gruppe von jungen und nicht mehr ganz so jungen Leuten, die sich als Künstler fühlen und schon wissen, was sie machen wollen, aber nicht so genau wissen, wie sie es machen sollen.

Weitere Informationen: www.hanser.de

Brandt, Lars
ANDENKEN, Hanser 2006
GOLD UND SILBER, Hanser 2008

Samstag, 15.11.2008, 20 Uhr

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