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Ingrid Noll

Ingrid Noll wurde 1935 in Shanghai geboren, schrieb schon als Kind heimlich Geschichten und studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Nach der Heirat 1959 half sie ihrem Mann in der ärztlichen Praxis und widmete sich hauptsächlich der Erziehung ihrer drei Kinder. Erst vor 10 Jahren begann sie zu schreiben und avancierte innerhalb kürzester Zeit zu Deutschlands beliebtester Krimi-Autorin. Vier ihrer sieben Bücher waren Trendseller, wurden verfilmt und in 19 Sprachen übersetzt. Ihr erfolgreichster Roman, „Die Apothekerin“ (1994), stand eineinhalb Jahre auf der Bestenliste. Für „Die Häupter meiner Lieben“ erhielt sie 1994 den hoch geschätzten Glauser-Preis. Kaum auf dem Markt eroberte Ingrid Nolls jüngster Roman „Selige Witwen“ ebenfalls schon die Bestsellerlisten.

Rache ist süß. Ob Sekretärin, Putzfrau oder Hausfrau, wenn sie zu sehr gedemütigt werden und ihnen der Kragen platzt, zahlen sie es ihren Chefs, Herrschaften oder Pantoffelhelden heim. In ihren Kurzgeschichten tummelt sich ein reizendes Personal, das mit einer guten Portion krimineller Energie ausgestattet ist. Ganz normaler Wahnsinn lauert hinter spießbürgerlichen Fassaden und wird in seiner Skurrilität entblößt

Noll, Ingrid
Stich für Stich
Diogenes 1997

Die Sekretärin
Diogenes 2000

Vorgestellt wird die First Lady der Krimiszene von

Nina Schindler
Nina Schindler wurde 1946 geboren und ist vor allem als Jugendbuchschriftstellerin bekannt und in dieser Eigenschaft auch Gast der Literaturtage. Mit Ingrid Noll ist sie seit langem gut befreundet, denn ihre persönliche Leidenschaft als Krimi Fan verführte sie dazu, das „Mordsbuch“ herauszugeben, eine wahre Fundgrube dieses Genres. Weitere Einblicke in das Leben ihrer Schriftsteller-KollegInnen eröffnet sie mit der Herbstnovität über die Küchen und Lieblingsrezepte anderer Autoren.

Schindler, Nina
Das Mordsbuch
Gerstenberg Verlag 1998

Von Menschen und Küchen
Gerstenberg Verlag 2002

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