Home

Friedrich Ani


Seine Bücher gehören zu dem Feinsten, was die deutsche Krimiliteratur zu bieten hat, der Verfasser zu den Besten der Szene. Friedrich Ani, Jahrgang 1959, begann unmittelbar nach dem Abitur in München als Polizeireporter und Hörfunkautor zu arbeiten. Ein Stipendium der Münchener Hochschule für Fernsehen und Film motivierte ihn Drehbücher für „Tatort“ und „Ein Fall für Zwei“ zu schreiben.
Mit „German Angst“ (2002), inzwischen verfilmt, ins Theaterstück gebracht und als Hörbuch erhältlich, gelang ihm der endgültige Durchbruch. Friedrich Ani schreibt viel und wird viel gelesen, hoch geschätzt wegen der existenziellen Fragestellung hinter dem beklemmend realitätsnahen Handlungsgeflecht. Mit so eigenwilligen Kommissarsgestalten wie Polonius Fischer, einstmals Mönch (!), oder dem empfindsamen Vermisstenfahnder Tabor Süden gilt er als Philosoph unter den Krimischriftstellern. Der vielfach übersetzte und ausgezeichnete Autor erhielt allein 2002 und 2003 für vier der insgesamt zehn Tabor-Süden-Romane den Deutschen Krimipreis. Weiterhin entstehen neben Gedichten, Erzählungen, Fernsehspielen immer wieder packende Jugendbücher, zuletzt das Kinderbuch „Meine total wahren und überhaupt nicht peinlichen Memoiren mit genau elfeinhalb“ (2008).

„Hinter blinden Fenstern“ ist nach „Idylle der Hyänen“ ein weiterer anspruchsvoller Roman mit Kommissar Polonius Fischer, der nach einer achtjährigen Auszeit im Kloster seinen zweiten Fall bearbeitet. Im Münchner Stadtteil Giesing wird ein „Kunde“ an einem Andreaskreuz aufgehängt und mit durchtrennter Halsschlagader tot aufgefunden. – Ein Unfall, doch was trieb ihn in die Sado-Maso-Szene?

Weitere Informationen: www.friedrich-ani.de

Ani, Friedrich
HINTER BLINDEN FENSTERN, Zsolnay Verlag 2007

Dienstag, 11.11.2008, 20 Uhr

ZURÜCK
top