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Eva Demski

Die am 12. Mai 1944 in Regensburg geborene und vielfach mit Preisen ausgezeichnete „Anarchistin an der Schreibmaschine“ – wie sie einmal genannt wurde – war nach ihrem Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie unter anderem als Dramaturgieassistentin an den Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main sowie als Lektorin und Übersetzerin für verschiedene Verlage tätig.
Eva Demski lebt seit 27 Jahren als Journalistin und Schriftstellerin in Frankfurt. Sie ist freie Mitarbeiterin des Hessischen Rundfunks, unter anderem für die Kultursendung „Titel Thesen Temperamente“, verfasst Essays und Erzählungen, hat mehrere Romane veröffentlicht und darüber hinaus zahlreiche Fernsehfilme produziert.
Ihre Berichte, Kommentare und Reportagen sind „kleine Kunststücke – sprachliche Sterne am sonst häufig düsteren Himmel deutschsprachiger Bücherschreiber und Zeitungsmacher.“ (Süddeutscher Rundfunk).

Die Autorin, die als „moderne Madame de Balzac“ gilt, vereint in ihren „Geschichten von Liebe, Reichtum, Tod und Schminke“ veröffentlichte und unveröffentlichte Texte des letzten Jahrzehnts und liefert mit einer Mischung aus Reportage und Feuilleton, Erlebtem und Beobachtetem ein eigenwilliges literarisches Selbstportrait und ein großartiges Kompendium ihrer Weltsicht.
Kritisch richtet sie ihren Blick auf das Gestern und Heute, erzählt unsentimental, sachlich und ohne romantisierende Nostalgie, aber mit viel Witz, Charme und Stil von erfüllter und unerfüllter Liebe, von alten Männern und jungen Frauen, von Geist und Geld, vom Erben und seinen Folgen und vom lebenslangen Versuch des weiblichen Geschlechts, mit „Tonnen von Salben und Ölen“ dem eigenen (Wunsch-)Bild näher zu kommen.

Demski, Eva
Von Liebe, Reichtum, Tod und Schminke. Schöffling & Co 2004
ISBN 3-89561-004-6

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