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Ein Buchpreisträger am Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium

„Wie lebten die Jugendlichen damals im Nachkriegsdeutschland? Was waren ihre Hobbys und wie war ihr Alltag in der BRD?“

Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Roman „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“. Der Autor des Buches, Frank Witzel, besuchte am 11. November im Rahmen der Laufer Literaturtage das Christoph-Jacob-Treu- Gymnasium und stellte einigen Deutschkursen der elften Jahrgangsstufe seinen Roman vor, für den er im Jahr 2015 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde. In dem Roman wird aus der Sichtweise eines 13-jährigen Gymnasiasten von der politischen Situation, dem Alltag und dem Leben im westlichen Teil Deutschlands erzählt.  Durch das Vorlesen mehrerer Textpassagen bekamen die Schüler und Schülerinnen einen Einblick in das schulische Leben in der alten BRD.  „Als ich auf dem Gymnasium war, habe ich mir gar keine Gedanken über die Zukunft gemacht“, so leitete Frank Witzel anschließend eine längere Diskussion über die Schule von heute und damals ein. Der gebürtige Wiesbadener versuchte, gemeinsam mit den Schülern Parallelen zwischen damals und heute herzustellen. Es wurde viel darüber diskutiert, was am heutigen Schulsystem verbessert werden sollte, was damals besser oder schlechter war und was sich im Leben eines Jugendlichen von heute im Gegensatz zu damals verändert hat. Herr Witzel zeigte sich dabei äußerst aufgeschlossen und sehr interessiert am Leben der heutigen Jugendlichen. (Mia Sengelmann und Sirka Eckhoff, Q11)

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