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Dieter Wellershoff


Dieter Wellershoff wurde 1925 geboren und avancierte mit seinem umfangreichen Oeuvre mittlerweile zum Klassiker. Er ist nicht nur ein großartiger Erzähler, sondern hat sich auch als Hör- und Drehbuchautor und brillanter Essayist verdient gemacht. Nach einem Studium der Germanistik, Psychologie und Kunstgeschichte arbeitete Dieter Wellershoff von 1959 bis 1981 als Lektor und entwickelte die „Kölner Schule des Neuen Realismus“. Sieger- und Verlierertypen und das Thema der Liebe durchziehen sein Werk wie einen roten Faden, meisterhaft durchgespielt in dem Roman „Der Liebeswunsch“ (2000), der dem 75-Jährigen einen grandiosen Bestsellerruhm bescherte und erst kürzlich verfilmt wurde. Der genaue, tiefenpsychologisch und anthropologisch geschulte Blick des Schriftstellers auf die Konflikte, Sehnsüchte und Befindlichkeiten des modernen Individuums wurde von Anfang an von literaturtheoretischen Reflexionen begleitet, zuletzt „Der verstörte Eros. Zur Literatur des Begehrens“ (2001). Dieter Wellershoffs Werk liegt in bisher 15 Sprachen vor und wurde vielfach ausgezeichnet.

In „Der lange Weg zum Anfang“ gewährt ein bedeutender Schriftsteller zeit- und literaturgeschichtliche Ein- und Ausblicke, die zugleich ein Resümee des eigenen langen Lebens sind. Außerdem wird Dieter Wellershoff aus seinem Erzählband „Das normale Leben“ (2005) lesen.

Wellershoff, Dieter
DER LANGE WEG ZUM ANFANG. ZEITGESCHICHTE, LEBENSGESCHICHTE, LITERATUR, KiWi 2007
DAS NORMALE LEBEN, KiWi 2005

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