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Christoph Ransmayr

Christoph Ransmayr wurde 1954 in Oberösterreich geboren, studierte in Wien Philosophie und Ethnologie und arbeitete als Journalist. Wie unschwer an seinen Buchtiteln zu erkennen ist, begibt sich der Autor literarisch mit Vorliebe in unwegsames Gelände. 1982 schrieb der Grenzgänger die Erzählung „Strahlender Untergang“; 1984 erschien „Die Schrecken des Eises und der Finsterns“, ein halbfiktiver Abenteuerroman über eine historische Arktisexpedition, der nachhaltig auf sich aufmerksam machte. Dann gelang 1988 mit dem bildmächtigen Roman „Die letzte Welt“ der internationale Durchbruch. – Christoph Ransmayrs Werk wurde in 30 Sprachen übersetzt, er selbst vielfach ausgezeichnet und als literarische Sensation gefeiert. Für seinen dritten Roman „Morbus Kitahara“ (1995) erhielt der intensive Erzähler – gemeinsam mit Salman Rushdie – 1996 den Aristeion Literaturpreis der Europäischen Union. Zwischen 1995 und 2006 entstanden ausschließlich Reportagen und kürzere Prosatexte, u.a. „Der Weg nach Surabaya“ (1997), und 2007 eine neue „Spielform des Erzählens“, die Bildergeschichte „Damen & Herren unter Wasser“. Christoph Ransmayr lebt in Irland und Oberösterreich.

„Der fliegende Berg“ ist die Geschichte zweier Brüder, die von der Südwestküste Irlands in die Gebirge Osttibets aufbrechen, um dort einen bislang unentdeckten, namenlosen Berg zu suchen. Aber nur einer der beiden kehrt zurück. Christoph Ransmayer hat sich 11 Jahre Zeit gelassen für dieses Meisterwerk, das in rhythmischer Prosa von nie betretenen Orten und von der Liebe erzählt.

Ransmayr, Christoph
DER FLIEGENDE BERG, S. Fischer 2006

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