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Christoph Hein

Montag, 7.11.2011, 20 Uhr
Bertleinaula, Martin-Luther-Str. 2
VVK € 3,- / AK € 5,-

Christoph Hein(c)Jürgen Bauer

Christoph Hein(c)Jürgen Bauer

1982 erschien in der DDR die Novelle „Der fremde Freund“, der diesseits der Mauer unter dem Titel  „Drachenblut“ eine außerordentliche Resonanz zuteil wurde. Seitdem gilt Christoph Hein als großer, sprachmächtiger Chronist seelischer Befindlichkeiten in absterbenden Gesellschaftssystemen. 1944 in eine schlesische Pfarrersfamilie hineingeboren, wuchs der Autor in der Nähe von Leipzig auf und war nach einem Studium der Philosophie und Logik zunächst Haus-Dramaturg an der Volksbühne Berlin, bevor er 1979 eine freiberufliche Existenz vorzog und Rundfunk-Features, Übersetzungen und Theaterstücke verfasste. In beiden Deutschlands gelang der Durchbruch 1980 mit dem Erzähldebüt „Einladung zum Lever Bourgeois“. Zu seinen letzten Werken zählen „Landnahme“ (2004) und „Frau Paula Trousseau“ (2007). Christoph Hein, seit 1984 Träger des Bundesverdienstkreuzes, hatte nach der Wende als erster den Vorsitz des vereinigten Ost-West-PEN-Clubs inne.

An einem kulturwissenschaftlichen Institut arbeitet der 59-jährige Rüdiger Stolzenberg halbtags. Seine Aufstiegschancen tendieren gegen null, die eigene Forschung führt zu keinem greifbaren Resultat und privat sieht es auch nicht viel besser aus…

Weiskerns Nachlass
Suhrkamp 2011
www.suhrkamp.de

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