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(c) Stadtbücherei Lauf

Bühnensetting: bereit für den Livestream
Foto: Stadtbücherei Lauf

 

Die Ruhe vor dem Sturm…
Foto: Stadtbücherei Lauf

 

Christian Berkel im Livestream
Foto: Stadtbücherei Lauf

 

Fritz Egner, live in Lauf und bestens gelaunt
Foto: Bernd Weller

 

Interaktive Online-Schullesung mit June Perry an der Oskar-Sembach-Realschule
Foto: Roman Maul

 

Thommie Bayer, live in Lauf
im Gespräch mit Moderator Tom Viewegh (BR) und Mariana Leky, online zugeschaltet
Foto: Stadtbücherei Lauf

 

Ralph Caspers im Livestream mit Livezeichnungen von Ulf K.
Foto: Stadtbücherei Lauf

 

Herfried und Marina Münkler im Livestream, moderiert von Tom Viewegh (BR)
Foto: Stadtbücherei Lauf

 

Volker Kutscher im Gespräch mit Dr. Ina Gombert (Stadtbücherei Lauf), live in Lauf
Foto: Stadtbücherei Lauf

 

Fritz Egner und Festivalleiterin Dr. Ina Gombert
Foto: Bernd Weller

Anders als gedacht. Die 25. Literatur Tage Lauf überzeugten mit Literatur in Zeiten der Pandemie

Anders als gedacht – was als Überschrift für das komplette Jahr 2020 dienen könnte, gilt in gleichem Maße für die 25. Literatur Tage Lauf, die allen Widrigkeiten zum Trotz zwischen 8. und 25. November 2020 stattfanden. Nach dem ersten coronabedingten Lockdown im Frühjahr beschloss der Stadtrat im Juli eine den Bedingungen angepasste hybride Veranstaltungsform: Die Lesungen sollten nur vor kleinem Publikum und unter Einhaltung von Abständen und Hygienevorschriften in der Stadtbücherei Lauf über die Bühne gehen. Um dennoch allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, an der Jubiläumsausgabe des Festivals zu partizipieren, sollten die Liveauftritte online ins Internet übertragen werden.

Diese Strategie ermöglichte es Ende Oktober 2020, als die zweite Welle der Pandemie Deutschland erfasste und bundesweit alle Veranstaltungen mit Live-Publikum im November kurzfristig abgesagt werden mussten, die Literatur Tage Lauf zumindest als Livestreams stattfinden zu lassen. Knapp 600 Tickets wurden für die Online-Lesungen mit Christian Berkel, Fritz Egner, Thommie Bayer, Mariana Leky, Ralph Caspers und Ulf K., Herfried und Marina Münkler sowie Volker Kutscher verkauft, das entspricht geschätzten 1.500 bis 2.000 Zuschauer*innen. Hinzu kamen interaktive Online-Schullesungen für Jugendliche mit June Perry. Die vielen positiven Rückmeldungen sowohl von Seiten des Publikums als auch aus der Buchbranche zeigen: Das Experiment darf als geglückt bezeichnet werden.

Gleichwohl konnten nicht alle ursprünglich geplanten Formate und Veranstaltungen eins zu eins ins Digitale übertragen werden. Die Lesungen von Abbas Khider, Carmen Korn, Gina Mayer und Lutz Seiler mussten ebenso abgesagt bzw. ins nächste Jahr verschoben werden wie nahezu das komplette Schullesungsprogramm und der Festakt zum 25-jährigen Jubiläum des Festivals. Dadurch rückten die Veranstaltungen des Rahmenprogramms verstärkt ins Zentrum: Der Stadtspaziergang „Von Jahr zu Jahr“ ließ das erste Vierteljahrhundert Literatur Tage Lauf an 25 Stationen im Laufer Innenstadtgebiet Revue passieren. Die Foto-Ausstellung „Aus all den Jahren“ von Isolde Ohlbaum zeigte in den Räumen der Stadtbücherei Porträts von Schriftsteller*innen, die alle schon einmal bei den Literatur Tagen Lauf zu Gast waren. Und das W-Seminar Deutsch des CJT-Gymnasiums präsentierte die diesjährigen Autor*innen auf liebevoll gestalteten Stellwänden im Lesecafé der Bücherei.

Zum Dreh- und Angelpunkt avancierte die Festival-Homepage literatur-tage-lauf.de: Hier konnte man den Autor*innen Fragen stellen, signierte Bücher bestellen, Tickets kaufen und die Livestreams sehen. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Menschen, die das diesjährige Literaturfest ermöglicht haben, dem Technikteam, der Stadtverwaltung und auch allen Förderern und Sponsoren, vor allem dem Hauptsponsor Sparkasse Nürnberg.

 

Einige ausgewählte Presseartikel zu den 25. Laufer Literatur Tagen finden Sie in der Rubrik Presse.

Die 25. Literatur Tage Lauf waren in jeder Hinsicht unvergesslich – ein Nervenkrimi im Vorfeld, hochspannend jeden Abend, organisatorisch wie technisch eine Herausforderung. Unterm Strich war es all die Mühe wert, das Feedback aus Publikum und Buchbranche belegt, was das eigene Empfinden bereits ahnte: Experiment geglückt!

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